Liebe Leserin, lieber Leser,
ist endlich wieder Land in Sicht? Zu hoffen ist es, denn schaut man in diese Ausgabe, gibt es wieder Veranstaltungen und Aktionen. Die soziale Isolation scheint sich etwas aufzulösen, und man wagt wieder einen vorsichtigen Blick nach vorn. Denn einerseits ist es das Jahr der zähen Überlebenskünstler, wie auf der Seite 4 zu lesen ist: In Groß Heide stellte ein Designerpaar seine Kunst aus – es war ein sogenannter “Wunderpunkt light” – ganz ohne Gedränge, aber mit vielen Infos. Das vergangene Wochenende wären immerhin die letzten Tage der KLP gewesen. Es gibt auch ein “andererseits”: Die Handwerker beispielsweise wissen nicht, an welcher Baustelle sie zuerst anfangen sollen. Viele Daheimgebliebene nutzen die Corona-Zwangsauszeit dazu, ihr Haus zu renovieren oder – im Zuge der niedrigen Zinsen – sich sogar ein neues Eigenheim zu kaufen. Und die Bedeutung sozialer Aktionen scheint in Zeiten wie diesen zu wachsen: Die Stadt Dömitz wurde von Freiwilligen in eine florale Oase verwandelt. Auf das soziale Leben und unser Umfeld müssen wir uns gerade jetzt besinnen, denn es sind wichtige Potenziale, die man nicht als letzte übrig gebliebene Ressource betrachten sollte.
Ihre
Andrea Beckmann
beckmann@ejz.de

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